Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus/Einzelwohnung

Was wird gefördert?

 

Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind.

 

Förderungsfähig sind ausschließlich umfassende Sanierungen nach "klimaaktiv Standard" sowie "guter Standard" und Teilsanierungen die eine Heizwärmebedarfsreduktion von mind. 40% ereichen.

 

Förderungsfähig sind:

 

  • die Dämmung von Außenwänden

  • Dämmung der oberste Geschoßdecken bzw. des Dachs

  • Dämmung der untersten Geschoßdecken bzw. des Kellerbodens

  • die Sanierung bzw. Austausch von Fenstern und Außentüren,

  • Umstellung eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle, Koks und Allesbrenner) auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah/Fernwärme bzw. thermische Solaranlage

 

Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anteilig anerkannt.

 

 

Einreichen können ausschließlich natürliche Personen.

 

Die Förderungsaktion 2018 startet mit 18.06.2018.

 

Die Umsetzung der geförderten Maßnahmen muss zwischen dem 01.01.2018 und dem 30.06.2020 erfolgen.

 

Einreichungen sind bis 28.02.2019 möglich. (bzw. solange die Fördermittel zur Verfügung stehen)

 

 


Die Förderung beträgt bis zu 30% der förderungsfähigen Kosten.

 

 

Maximal sind das bis zu:

 

  • 6.000 Euro für die thermische Sanierung nach "klimaaktiv" Standard

 

  • 5.000 Euro für die thermische Sanierung nach "guter" Standard

 

  • 4.000 Euro für Teilsanierungen (HWB- Reduktion um mind. 40%)

 

Zusätzlich wird ein Zuschlag von 1.000 Euro bei der Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gewährt.

 

 

Für die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems (guter Dämmstandard erforderlich, nachgewiesen durch Energieausweis) ist die Bundesförderung bis zu 5.000 Euro möglich.

 

 

Das ergibt eine maximale mögliche Fördersumme von € 12.000.-

 


Wer kann eine Förderung beantragen?

Förderungsmittel für den Sanierungsscheck 2018 werden ausschließlich für natürliche Personen bereitgestellt.

 

Im Rahmen des Sanierungsschecks können

  • (Mit-)EigentümerInnen,
  • Bauberechtigte oder
  • MieterInnen eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses

einen Förderungsantrag einreichen.
Sollte ein mehrgeschoßiger Wohnbau saniert werden, gelten besondere Förderungskriterien.

Was wird gefördert?

Gefördert werden thermische Sanierungen bestehender Gebäude, die zum Zeitpunkt der Antragstellung älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung).
Die förderungsfähigen Kosten setzen sich aus den Kosten für das Material, die Montage sowie für die Planung zusammen.

Förderungsfähige Bauteile:

  • Dämmung der Außenwände

  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches

  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens

  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren

  • Umstellung des Wärmeerzeugungssystems (Errichtung einer thermischen Solaranlage, die in dasbestehende Heizungssystem eingebunden wird, Umstieg auf ein Holzzentralheizungsgerät, Einbaueiner Wärmepumpe, Nah-/Fernwärmeanschluss)

Förderungsvoraussetzungen

Gefördert werden thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind.

 

Förderungsfähig sind umfassende Sanierungen nach

  • klimaaktiv Standard (in Abhängigkeit des Gebäudes, maximaler Heizwärmebedarf: 50 kWh/m²a)
  • gutem Standard (in Abhängigkeit des Gebäudes, maximaler Heizwärmebedarf: 63 kWh/m²a)
  • Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs um mind. 40 % führen.

 

  • Der „Raus aus Öl“-Bonus für die Umstellung des fossilen Heizungssystems wird vergeben, sofern das Gebäude/die Wohnung bereits den guten Standard einer umfassenden Sanierung aufweist oder gleichzeitig thermische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Umsetzung einer Einzelbaumaßnahme (Fenstertausch, Dämmung oberste/unterste Geschoßdecke) ist NUR in Kombination mit dem Ersatz eines fossilen Heizungssystems möglich.


Für den Nachweis der Reduktion des Heizwärmebedarfes muss bereits bei Antragstellung jeweils ein Energieausweis vom Bestandsgebäude sowie ein Energieausweis des Gebäudes nach Umsetzung der geplanten Maßnahmen berechnet werden. Bei einer Einzelbaumaßnahme ist der Energieausweis vom Bestandsgebäude ausreichend. Nähere Informationen zu den förderungsfähigen Maßnahmen finden Sie im Download-Bereich unter Formulare.

 

Der Energieausweis sowie etwaige notwendige Planungsleistungen werden von unserem Büro erstellt. Für die Ausstellung des Energieausweises (Einfamilienhäuser und Doppelhäuser) sowie für die Fördereinreichung bei der Bausparkasse ist mit Kosten in der Höhe von € 700.- zu rechnen.

 

Fragen sie nach dem Energieausweis unter https://www.gebaeudedoktor.at/kontakt/

 

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Informationen zur Bundesförderung -  "Sanierungsscheck 2018" für

 

 

Letzte Aktualisierung: 26.09.2018